DER LICHTEMOTIONIST
„Den Menschen zeigen, was sie nicht sehen können, das Verborgene ans Licht holen, Emotionen sichtbar machen, seltene Lichtmomente entdecken – das ist meine Bestimmung."
Das gilt für Orte, für Wege und für Praktiken: Jeder hat eine eigene Geschichte, die im Alltag übersehen wird. Fotografie, Zeichnung und Text wachsen bei mir zu einem Essay zusammen, nicht zu drei getrennten Ergebnissen. Ich war wirklich dort, und das Werk zeigt eine Sicht, keine neutrale Aufnahme.
Zur Haltung gehört auch ein Respekt vor der Natur, aus der die Werke entstehen. Wald, Wasser und Landschaft sind kein austauschbares Motiv, sondern das, was ein Werk erst möglich macht.
Ich bin Tobias und freue mich sehr, hier zu sein und euch kennenzulernen. Ich komme aus dem Südschwarzwald.
Jedes Foto erzeugt Gefühle.
Welche Gefühle das sind, entscheidest du.
Es hat sich langsam entwickelt. Es endete in Begeisterung. Ich suchte nach entspannter Einsamkeit. Was ich dabei erlebe, ist ein Spektrum an positiven, visuellen Erfahrungen und Emotionen.
Dabei streife ich durch die Natur, mystische Wälder und verwinkelte Gassen. Ich konzentrierte mich nur auf das Licht und saugte die Atmosphäre in mich auf.
Mit dieser Methode entdecke ich seltene Lichtmomente und bezaubernde Orte. Damit trainiere ich meine Achtsamkeit und erkenne Motive, wo viele nichts sehen. Aus dieser Wahrnehmung entstehen mit der Zeit nicht nur Bilder, sondern Werke.
Mein Beitrag zum Naturschutz liegt in den Werken selbst: Landschaft und Wald so zu zeigen, dass ihre Bedeutung spürbar wird. Wer versteht, wovon wir abhängig sind, wer die Umwelt schützt, lebt in einer gesünderen und artenreicheren Natur. Um diese Schönheit zu sehen, braucht es vor allem Zeit vor Ort und genaues Hinsehen. Ich möchte Dinge sichtbar machen, die so noch niemand gesehen hat: filigrane Muster und Strukturen, das im Schatten Verborgene oder im grellen Licht Überblendete, einzigartige Lichtstimmungen.
Diese verschiedenen Realitäten der Natur bleiben oft unbemerkt, da unser Auge nur eine begrenzte Wahrnehmung hat. Um diese unsichtbaren Facetten der Wirklichkeit zu enthüllen, braucht es genaue Beobachtung und die Bereitschaft, einem Ort Zeit zu geben.
Technische Hilfsmittel, Filter, die sorgfältige Bearbeitung der RAW-Dateien, spielten dabei lange die Hauptrolle: die Überzeugung, dass erst die digitale Bearbeitung die volle Tiefe der Realität sichtbar macht. Mit der Zeit hat sich diese Überzeugung verschoben. Heute trägt nicht mehr die Bearbeitung das Werk, sondern die Zeit vor Ort, die Beobachtung, das Zeichnen von Hand. Bearbeitung bleibt ein Werkzeug, nicht mehr der Ursprung der Bedeutung.
Um die Schönheit in der Natur und Umwelt wahrzunehmen, muss man auch dafür empfänglich sein. Das funktioniert bei mir am besten, wenn ich mich als Person im biologischen wie im mentalen Sinne in die Natur einbeziehe und darauf achte, dass mein Körper und Geist bekommen, was sie verdienen: Achtung und Respekt.

KURZBIOGRAFIE
Ich wurde 1965 in Donaueschingen, Baden-Württemberg, geboren und habe meine Kindheit dort verbracht, abgesehen von den Sommerferien, die ich bei meinem Opa und meinen Tanten im sonnigen Spanien verbrachte. Diese prägenden Erlebnisse haben meinen Blick für Kultur und das Leben nachhaltig beeinflusst.
Nach der Schulzeit absolvierte ich eine Ausbildung zum Mediengestalter und studierte später zum Diplom-Medieninformatiker in Furtwangen und München. Ein sechs Wochen dauernder Aufenthalt in den USA erweiterte meinen Horizont, bevor ich 1996 in meiner Heimat Donaueschingen meine eigene Online-Marketing-Agentur gründete.
Seit 1998 bin ich verheiratet und stolzer Vater von zwei Töchtern. Ab 2013 bin ich als reisender Fotokünstler unterwegs und veröffentliche unter dem Namen Lichtemotionist, Tobias R. Ackermann, Fachartikel und Ratgeber rund um lichtstarke, emotionale Fotografie. Neben der Fotografie produziere ich auch Filme, um meine Visionen und Erlebnisse einem breiteren Publikum näherzubringen.
In jüngerer Zeit habe ich mein Portfolio erweitert: Ich widme mich verstärkt dem Urban Sketching, Zeichnungen und der Malerei, als bewusster Gegenpol zur von künstlicher Intelligenz dominierten Welt. Aus dieser Erweiterung ist über die Zeit eine eigenständige künstlerische Position entstanden: nicht mehr Fototechnik und Bildbearbeitung im Zentrum, sondern Wahrnehmung, aus der Fotografie, Zeichnung und Text gemeinsam Werke über reale Orte entstehen.
Schon früh habe ich mit dem Zeichenstift begonnen und später meine Techniken in Aquarell- und Buntstiftmalerei verfeinert, wodurch sich mein ausgeprägter Blick für Farben und Formen entwickelte, Fähigkeiten, die auch meine fotografische Arbeit bereichern.
Für Städte, Kulturämter, Tourismusorganisationen, Naturparks und Unternehmen mit Sinn für Kultur und Nachhaltigkeit entwickle ich heute künstlerische Werkserien aus Fotografie, Zeichnung und Text, die einen Ort oder eine Praxis sichtbar machen, wie es gewöhnliche Kommunikation nicht leistet.
Referenzen
- Der Blog | Starke Sommerbilder – Tipps für jede Tageszeit
- Tutorial: Winterlandschaften richtig fotografieren

- Herbststimmung mit dem Lichtemotionist


